DIHK-Konjunkturumfrage Frühsommer 2017: Die Konjunktur ist stark, doch es fehlen Fachkräfte

Mit der Auswertung "Starke Konjunktur, Fachkräfte fehlen" präsentiert der DIHK die Ergebnisse seiner Konjunkturumfrage von Frühsommer 2017 bei den Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Deutschland.

Der Aufschwung in Deutschland verfestigt sich. Im Frühsommer 2017 realisieren sich die positiven Erwartungen vom Jahresbeginn – und zwar in der Breite der Wirtschaft. Die Unternehmen trotzen derzeit den internationalen Krisen. Sie erwarten sogar nochmals bessere Geschäfte – im Inland wie im Ausland. Die Unternehmen wollen hierzulande mehr investieren und weiter Beschäftigung aufbauen.

Der DIHK erhöht daher seine Prognose für das laufende Jahr auf 1,8% (Prognose zu Jahresbeginn: 1,6%), auch wenn viele Risiken fortbestehen. Hätten wir in diesem Jahr so viele Arbeitstage wie 2016, würde das Wachstum sogar knapp über 2% liegen (Kalendereffekt: -0,3 Prozentpunkte). 

Auch die Beschäftigung in Deutschland wächst weiter kräftig. 2017 erwartet der DIHK eine halbe Million neue Stellen (Prognose zu Jahresbeginn: 350.000). Es könnten noch mehr sein. Allerdings zementiert sich der Fachkräftemangel als Top-Risiko. Erstmals sorgt sich mehr als jedes zweite Unternehmen um die Fachkräftesicherung. Betriebe in weiten Teilen Deutschlands finden nicht mehr die nötigen Beschäftigten, um Aufträge abzuarbeiten. Außerdem führt der Mangel an qualifiziertem Personal dazu, dass weniger als möglich in neue Technologien investiert wird. So wird der Fachkräftemangel zum echten Wachstumshemmnis.

Die ausführliche Information finden Sie hier

DIHK-Konjunkturumfrage Frühsommer 2017

Flyer der DIHK-Konjunkturumfrage Frühsommer 2017

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