Allgemeine Informationen über Aserbaidschan:

Offizielle Bezeichnung: Republik Aserbaidschan (Azərbaycan Respublikası). 

Fläche: 86.600 km2 Hauptstadt Baku (über 3,5 Mio Einwohner).

Nachbarländer: Russland, Georgien, Armenien, Iran, Türkei. 

 

Großstädte: Gändschä (450.000 Einwohner), Sumgajit (318.000 Einwohner), Mingetschewir (100.000 Einwohner), Nachtschywan (86.400 Einwohner), Shirvan (80.000 Einwohner).

Bevölkerung: 9 Mio. Einwohner (2010). Bevölkerungsdichte 97,4. Lebenserwartung Männer: 69,5 Jahre Frauen: 75,1 Jahre.

Religion: ca. 93% der Bewohner des Landes haben einen islamischen Hintergrund. In Aserbaidschan leben heute noch 25.000-30.000 Juden. Hohe Toleranz gegenüber Andersgläubigen bezeichnet Aserbaidschan. Die Religion und Staat sind in Aserbaidschan getrennt.

Die Amtssprache ist Aserbaidschanisch (eine der turkischen Sprachfamilie zugehörige Sprache), die seit 1992 wieder durch lateinische Schrift ersetzt ist.

Staats-/Regierungsform: Republik, Präsidialdemokratie mit Einkammerparlament.

Staatsoberhaupt: Präsident Ilham Alijew wurde am 15.10.2003 direkt für 5 Jahre gewählt, im Jahre 2008 wiedergewählt.

Parlament: Milli Məclis (Nationalversammlung), 07.11.2010 für 5 Jahre gewähltes Einkammerparlament, 125 Sitze; Mehrheitswahlrecht.

Mitgliedschaft in int. Organisationen: UNO, Europarat, OSZE, IWF, Weltbank, ODWE-GUAM, Organisation der Islamischen Konferenz, Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), Schwarzmeer-Kooperations-Rat, ECO (zentral- und westasiatische Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit), GUS, Euro-Atlantischer Partnerschaftsrat (EAPR), Partnerschaft für den Frieden (PfP); Europäische Nachbarschaftspolitik.

Währung: Aserbaidschanische Neue Manat (AZN).

Industrie: Erdölverarbeitung, Maschinenbau, chemische Industrie, Textilindustrie, Nahrungsmittelindustrie, Hüttenindustrie, Aluminiumindustrie.

Landwirtschaft: Die Landwirtschaft ist der zweitstärkste Wirtschaftszweig. Baumwolle, Wein, Seidenraupenzucht, Obst- und Getreidewirtschaft, Gemüsesorten, Früchte, Reis, Tee, Tabak, Schaf- und Rindzucht u.s.w.ergänzen die landwirtschaftliche Produktion. Mit der Bodenreform und dem Privatisierungsprogramm gingen fast alle Landwirtschaftsbetriebe und landwirtschaftliche Nutzflächen in private Hände.

Bodenschätze: Erdöl, Erdgas, Eisen, Gold, Zink, Kupfer, Molybdän, Marmor.

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